Zum Verrücktwerden geboren

Posted in Texte on Oktober 6th, 2010 by Marque-Régnier

Ich wanke um 8 h morgens über den Altonaer Busbahnhof und predige lautstark eine bessere Welt.
Weil ich denke, dass das meine Pflicht ist.
Die Mutti, auf die ich jetzt zulaufe, weil sie den Fehler macht und mich anguckt, stellt
sich schützend vor ihr Junges,
was wiederum ein Fehler ist, denn das Junge ist scheinbar hoch interessiert an meiner Vision
und ich finde, Mutti hat nicht das Recht, dieses Interesse so gnadenlos zu ersticken
und das sage ich ihr dann auch.
Weil ich denke, dass das nur ehrlich ist.

Ich nenne sie liebevoll Hurenfee und dann stell ich mich in die Ecke, bücke mich nach einem
ausgetretenen Kippenstummel ,
zünde ihn nochmal an, weil man die Schrift auf der Banderole noch lesen kann und das bedeutet:
Drei tiefe Züge sind da noch.
Auf einmal verspüre ich das dringende Bedürfnis „Bauern und Arbeiter, an die Gewehre“ zu
singen und zwar laut.
Weil ich denke, dass das viel zu leise ist in Altona um 8 Uhr Morgens.

Der Bus kommt, ich setze mich ganz vorne rechts auf den Einzelplatz und begrüße den Fahrer.
Er nickt mir zu, was ein fehler ist, denn er hat ja meine Vision von einer besseren Welt vorhin
gar nicht mitbekommen.
Er müsse sich auf den Verkehr konzentrieren schnauzt er mich an, während er drohend auf das
Schild „Während der Fahrt nicht mit dem Fahrer sprechen“ zeigt.
Ich seh keinen Verkehr und das sage ich ihm dann auch.
Weil ich denke , dass das eine Ausrede ist .

Er schnauzt jetzt richtig und ich bin lieber still, lehne mich zurück, summe die russische
Nationalhymne und überlege, wie es nur soweit kommen konnte;
wie ich soweit kommen konnte.

Merkwürdige Kindheit, denke ich.
Merkwürdige Kinder.
Alle anders.
Als ich.
Denke ich.
Aber was unterschied uns?

Merkwürdige Eltern.
Beide verrückt.
Geworden.
Denke ich.
Aber wodurch?

Merkwürdige Schule, denke ich.
Merkwürdige Mitschüler.
Alle böse.
Auf mich.
Denke ich.
Aber warum?

Merkwürdige Lehrer.
Alle dumm.
Wie brot.
Denke ich.
Aber mir was erzählen wollen?

Merkwürdige Jugend, denke ich.
Merkwürdige Drogen.
Alle keine Lösung.
Für mich.
Denke ich.
Aber wieso denn so spät, diese Einsicht?

Merkwürdige Gedanken.
Alle miteinander.
Durcheinander.
Denke ich.
und verliere den Faden.

Meine Haltestelle.
Deshalb „meine“ Haltestelle, weil ich des Öfteren in dem Wartehäuschen sitze und beobachte.
Aus dem Augenwinkel und ganz unauffällig.

Vor allem junge Frauen in Business–Hosenanzügen, die ausdrücken:
‘Ich mach Karriere!’
Ich mach Karriere in Business–Hosenanzügen, die ausdrücken:
‘Die schnelle Nummer im Büro, die kannst du dir abschminken,
ich brauch keinen Rock anzuziehen, der ausdrückt,
ich bin gerne bereit mich hochzuschlafen.’;
Das brauch ich nicht, ich strick mir meine eigene Karriere!
Und den passenden Business–Hosenanzug gleich noch dazu!’
Die habens mir angetan.
Und das sag ich ihnen dann auch.
Weil ich denke, das ist das, was sie hören wollen.

Aber leider haben meine Anmachsprüche ihre nie wirklich vorhandene Qualität verloren, als
ich anfing, meine damals noch vorhandene Wohnung nur noch mit einer kleinen Flasche zu
verlassen.
In Richtung meiner damals noch vorhandenen Arbeit.

Die Gier nach allem, was einen Schlüssel zum Ausgangstor der Realität besitzt, führte zu
frühzeitigem Kontrollverlust.
Zum Verlust von so ziemlich allem.
Und schließlich zum Verzicht.

Mit dem Verzichten kam ganz fix das Abfinden.
Mit dem Abfinden kam ganz fix das Draufscheißen.
Auf alle scheißen.
Auf alle schimpfen.
Betrunken, laut und öffentlich.

Auf so was stehen die jungen Frauen in Business–Hosenanzügen natürlich überhaupt nicht.
Genauso wenig wie auf mein Äußeres.

Trotzdem sitze ich in dem dreckigen Wartehäuschen, ein Bier in der dreckigen Hand
und reiße dreckige Sprüche.
und die Karriere–Schlampen finden mich einfach nur.
Dreckig.

Weil ich mir nix dabei denke.
Und das ist das.
Das ist das Schlimmste für mich!

Dass alle Anderen ja eigentlich die bedauernswerten Verrückten sind, die das nicht geschafft
haben, in Ruhe in Bushaltewartehäuschen einen schönen freien Tag verbringen zu können,
die nicht über der Meinung anderer stehen können und sich durch Hosenanzüge mitteilig
machen müssen,
die ihr Junges davor „beschützen“ zu erfahren, wie die Erde frei von Gestalten wie mir sein
könnte, wenn das Junge einfach ein paar Dinge in seinem Leben anders macht, als seine
starrsinnige zugenähte Fotze von Mutti.

Und ich stelle mein Bier auf meinem dreckigen Knie ab, pfeife „In the zoo“ von Simon
and Garfunkel und bewege Kopf und Augenbrauen im Takt.
Weil ich denke , dass das völlig normal ist.

Ich bin gut für dich!

Posted in Texte on Oktober 6th, 2010 by Marque-Régnier

ICH BIN GUT FÜR DICH
Denn ich will nur Dein Bestes,
will dass Du Dich supi fühlst
und ich bin Bio.

ICH BIN GUT FÜR DICH!
Denn ich verbesser Dein Leben,
erleichter Dein Leben,
mach’s Dir gemütlicher.
Mach’s Dir bequem.

ICH BIN GUT FÜR DICH !
Denn ich komm mit ’ner 0,000 % Finanzierung um die Ecke.
Dein gebrauchtes Dasein nehm ich in Zahlung
und wenn ich Dich dann 2020 um einen klitzekleinen Gefallen bitte,
weißt Du: es war auch für’s Klima.

ICH BIN ein seltsames Konstrukt ohne wirklichen Charakter,
doch verdammt verlockend,
denn für DEIN Wohlbefinden und DEINE Gunst würde ich wirklich alles tun
,außer meinen Arsch verkaufen , denn der gehört mir schon lange nicht mehr,
aber das alles mach ich nur weil ich Dich mag,
denn diese Ignoranz, mit der Du das Kleingedruckte für seine
Beinahe – Nicht – Existenz strafst ist soooooo niedlich!

ICH BIN GUT FÜR DICH !
Dein Massagesessel
Deine Flatscreen – Hauswand
Dein Cappuccino – Roboter , der auch den Massagesessel reinigt,
wenn Du die richtige Tastenkombination eingibst :
Kaffee – Wasser – Wasser – Sahne – Sahne – Sahne – Kakao
Dein Handy , mit dem Du GLEICHZEITIG die Flatscreen – Hauswand
und den Cappuccino – Roboter VOM Auto aus einschalten kannst
und
die Mutter im Altersheim anmelden
und
die Spedition bestellen, die sie und den alten Rüden dahin bringt .

ICH BIN Dein Entertainer, Pausenclown, Hofnarr,
ich biete Dir jede Art der Unterhaltung zu jeder Zeit;
bei mir wird Service noch mit ‚S’ geschrieben.
Alle Stimmungen, Spannungen, Sparten…
Lass mich wissen, wenn ich irgendetwas für Dich tun kann!
Brauchst nur die eingeblendete Nummer zu wählen
und ich lass die Nutten für Dich tanzen
und sie ziehen ihr letztes Stück Stolz aus…
das hat Dir doch immer so gut gefallen.

ICH BIN GUT FÜR DICH !
Und egal in welcher Klemme Du auch immer stecken magst,
ob ein Bär Dich fressen,
ein Terrorist Dich sprengen,
keine Frau Dich ficken will
oder Du gemeinsam mit Bruce Willis die Erde retten solls,t
denn Bruce Willis ist ja schließlich immer irgendwie dabei wenn das Schicksal der
Menschheit in irgendwelchen Händen liegt,
oder Du PARTOUT nicht zum obercoolen Superhelden auf Deinem Schulhof wirst:
Hey!
Dann sende doch einfach mal ,LOOOOVE’ an 5mal die 0
und hol Dir bei mir DEN geilen Scheiß für DEIN Leben im Spar – Abo.

ICH BIN auch gut zu anderen, hier, darf ich vorstellen?
Das ist der kleine Tranquillo..
Tranquillo ist 43 Tage alt und wurde schon 44mal operiert,
aber mit DEINEN ZWEI Euro,
kann er in VIER Jahren
SO machen .
Da kann man doch hoffen!
Da muss man doch helfen!!
Guck Dir nur mal diese Augen an …

ICH BIN stets anders,
hab die verschiedensten Gesichter,
den Schafspelz hast Du ja längst durchschaut, Du Schlingel,
doch ich hab die besten Designer und Stylisten
und die schneidern mir so haltlose halterlose Fetzen wie‚ ’7 % auf’s Tagesgeld’
und Du bist wieder einmal baff, ob meiner atemberaubenden Schönheit,
kriegst ’n Ständer und gehst brav shoppen.

ICH BIN GUT FÜR DICH!
Denn ich kümmer mich um ALLE Deine Bedürfnisse :
Augenringe, Spliss,
Darm Flora und Fauna,
sind ebenso meine Fachgebiete wie Dein Horrorskop
und ich verrat Dir sogar, wie Du aus diesen
IRRSINNIG HOHEN SCHULDEN WIEDER RAUSKOMMST…
VERDAMMT WIE HAST DU DAS DENN EIGENTLICH HINGEKRIEGT ???
Ja und wenn dann gar nichts mehr hilft, dann bastel ich Dir halt ein zweites,
virtuelles, besseres Leben; eine neue Identität!
Na, was sagst Du .. ist das was ??
Du könntest Krieger sein, Königin
oder schön.

ICH BIN soviel besser für Dich als all die Anderen,
deren Namen ich lieber nicht laut ausspreche, weil mich die Schweine sonst verklagen,
aber auf jeden Fall bin ich besser.
Viel besser.
ICH hol Dir das Blaue vom Himmel
und die Freiheit zurück.

In Liebe
Deine Multimedia

Prosit Neujahr

Posted in Texte on Oktober 6th, 2010 by Marque-Régnier

Mensch das ist klasse.
Das neue Jahr ist da und ich begrüße es und das ist klasse.
Ein neues Gefühl stellt sich dann ein.

Alles wird anders.
Alles wird besser.
Alles wird angepackt, Ärmel hoch.

Eins nach dem andern, denn man muss an sich arbeiten, kleine Ziele setzen und große
erreichen, diesmal wird’s klappen, vorher nicht, jetzt wohl .

Simsalabimbambasaladusaladim.

Ich rauch nicht mehr.
Ich trink nicht mehr.
Ich fluch nicht mehr.
Ich lüg nicht mehr.
Ich spott nicht mehr.
Ich versag nicht mehr.
Echt.

Null Uhr und das neue Leben schießt aus einer Kanone in den Himmel und es fliegen die
Funken und es fließt Energie und dann geht’s los.
Echt.

Fitnessstudios verdienen im Januar goldene Riechorgane und ich trage meinen Teil dazu bei.
Wenn ich rausgefunden hab, wie ich über die Autobahn komm, fahr ich mit’m Fahrrad zur
Arbeit.
Überwindung schiebt Faulheit einen Böller in den Arsch und ich dem Schweinehund.

Er wird platzen.
Der Knoten.
Und wenn die Stricke reißen, verkauf ich mich, aber auf keinen Fall länger unter Wert.
Ich setz mich durch und alle andern sich hin.
Ich hau auf’n Tisch und leg die Karten daneben.
Mit der Sonne am Neujahrsmorgen wird auch mein Stern aufgehen.

Denn.
So geht das nicht weiter.
So geht das nicht gut.
Gut.
Dafür sind sie ja da, die guten Vorsätze.

Alles wird anders.
Alles wird besser.
Alles wird angepackt, Ärmel hoch.

Ich mach das step by step, Stück für Stück, nach und nach aber vor allen Dingen step by step,
denn das ist modern und ich will ja einen modernen Switch im Leben.

Null Uhr und der Knaller Neues Leben wird gezündet mit Funkenregen und Energie und so
und dann geht’s ab.
Echt.

Und ich hab schon die Tröte,
hab schon die Luftschlangen,
hab schon das Blei,
hab schon das Glas,
hab schon die Wunderkerze,
hab schon die Mütze,
hab schon einen im Tee, denn jetzt heißt es abwarten und trinken.

Alles Alte wird zurückgelassen.
Die Alte wird zurückgelassen.
Das Alter wird unwiderruflich zurückgelassen.
Die Schlange häutet sich.
Alter.

Um Mitternacht sind die Sorgen verpufft und die Sünden gesühnt.
Reset.

Obst und Gemüse statt Nougat und Chips.
Renten – und Berufsunfähigkeitszusatz statt X – Box und Bier.

Null Uhr und der Hebel wird umgelegt, die Geister vertrieben, alles neu, der Funke hat
genug Energie um überzuspringen.
Echt.

Bald ist es soweit, heureka, wir counten down.
Ich mach mich nass, freu mich weg, halt’s nicht aus.
Bin richtig voll und beleidige noch fix alle Partygäste, denn ich bin ja gleich ein neuer
Mensch.

Simsalabimbambasaladusaladim.

Peng.
Endlich.
Null Uhr und ich schau mich um, suchend nach
den Funken,
der Energie,
dem neuen Gefühl,
der neuen Haut,
dem Neuen.
Der Blindgänger Neues Leben fällt in eine Pfütze und zischt nich mal.

Ich übergebe mich, keinen der von mir Beleidigten interessiert das, ich falle ins Bett,
die Alte interessiert das nicht, ich wache um 17:00 Uhr auf, das interessiert mich nicht .

Es wäre ja auch zu schön gewesen.
Ich definiere Ernüchterung.

Die Alte wünscht ein frohes Neues.
Ich frage , ob sie mich verarschen will.
Ich fluche.
Und dann rauch ich.
Und dann trink ich.

Und da meine Scheiße immer noch braun ist,
ich nicht mehr versagen wollte,
nichts verpufft oder gesühnt ist,
ich tierisch Bock auf Nougat, Chips und Bier hab,
weder die Sonne noch mein Stern aufgegangen ist,
nichts anders,
nichts besser wurde
und der Schweinehund popelnd auf’m Sofa liegt,

schmeiß ich mich am Neujahrsabend in Bremen – Oberneuland auf die Gleise.

Prosit? Naja.

Business as usual – Ein Albtraum, geweiht der Göttin Routine

Posted in Texte on Oktober 6th, 2010 by Marque-Régnier

Ich bin normal.

Gerade führe ich ein ganz normales Gespräch mit meinem Arbeitskollegen;
er befragt mich zu einem außergewöhnlichen Vorfall, aber…
mit außergewöhnlichen Dingen hab ich halt selten was am Hut, denn ich bin
normal und im Zweifelsfall gar nicht dafür zuständig.

Gut, sagt er.
Gut, sag ich.
Dann reden wir noch kurz und knackig über mein Lieblingsthema – das Wetter –
und dann tanzt dieser Sonderling auf einmal aus der Reihe und erzählt irgendwas
von 7 Tage All Inclusive Karibik und ich denk,
was zum Geier?!

Bei mir gibt’s so was nicht… bei mir gibt’s 5 Tage All Exclusive Eiffel – pro Jahr.
Ich finde das normal und während der Freak vor meinem Schreibtisch was von
Poolanlagen faselt, danke ich insgeheim der Göttin Routine, dass ich mein Leben
nach ihr ausrichten darf.

Ich bin normal, mein Haarschnitt ist normal, ich kleide mich normal, meine Bekannten sind Normalbürger,
mein VW ist normal, mein Wellensittich ist normal,
meine Cholesterin – Werte sind es nicht aber das ist in meinem Alter normal und
meine Glückszahlen sind 0, 8 und 15.

Wenn ich einkaufe, kaufe ich preisbewusst ein, denn wie jeder Normaldenkende
hab ich nichts zu verschenken, weshalb ich auch ein absolutes Ass in Sachen Lohn-
steuerjahresausgleich bin und meine größte Sammelleidenschaft hat was mit Tank-
rechnungen zu tun.

Meine zweitgrößte Sammelleidenschaft gilt Modell – LKWs und pünktlich jeden
Monat schickt mir die gütige Göttin Routine ein neues Exemplar nach Hause.
Das ist ein Tag großer Freude und da geh ich auch schon mal zum Lachen in den
Hobbykeller.
Wenn ich mich dann zu Ende gefreut hab, ist mein Leben wieder ganz normal.

Einst war ich auch verheiratet – früher – auf einmal wollt sie noch was erleben…
ich nicht; da haben wir uns scheiden lassen. Ist ja ganz normal heutzutage.

Jetzt hab ich eine Freundin; wir haben uns ganz normal kennengelernt:
Im Chatroom.
Sie war von Anfang an ehrlich und hat gleich geschrieben sie ist nur eine Durchschnitte
und da hab ich geschrieben das langt mir.
Jetzt ist sie meine Freundin und manchmal gehen wir ein Eis essen oder ins Kino.
Und wenn wir miteinander schlafen, dann denk ich an Gina Wild; das ist eine ganz
normale Fantasie für Männer meines Alters.

Gerade als ich darüber nachdenke, ob Gina Wild sich nicht langsam aber sicher mal
wieder früheren Hobbies zuwenden will, fällt mir auf dass mein abgedrehter Kollege
immer noch von karibischen Hotels erzählt.

Und gerade als ich darüber nachdenke, ob ich nicht die gnädige Göttin Routine um
Verzeihung bitten und dem Typen einfach heftig eine geben sollte, einfach weil er so
ein Scheiß – Typ ist, der auch noch Gefallen an seinem abnormalen Lifestyle findet,

wach ich auf.

In meinem Bett.

In Schweiß gebadet.

In Träumen verarbeitet der Mensch seine schlimmsten Ängste.

Pflegeformel

Posted in Texte on Oktober 6th, 2010 by Marque-Régnier

Wenn man den Etiketten der stetig wachsenden Anzahl an Pflegeprodukten in meinem
Badezimmer Glauben schenken darf,
dann hat die Frau meiner Träume einen akuten Feuchtigkeitskomplex.

Ohne nachzuforschen was denn das jetzt konkret heißen soll,
fege ich die ganze Scheiße mit einer lässigen flüssigen Handbewegung in den Müll
und gehe dann, bewaffnet mit vier Viagra, einer Neunschwänzigen und einem
’DAS wollen wir doch mal sehen’
zurück ins Schlafzimmer.